Hotel Krämerbrüce Erfurt

Hotel Krämerbrüce Erfurt

Online Buchen

Historie

Home Das HausHistorie

Wer im Erfurt des Mittelalters in einem gemütlichen Gasthof im Zentrum einkehren wollte, hatte schon damals das gleiche Ziel wie die Gäste von Heute: den „Alten Schwan“. Das historische Gebäude wurde zu einem First-Class-Hotel mit sympathischem und raffiniertem Design umgebaut.

Im Jahre 1310 wurde das Gasthaus „Zum Alten Schwan“ erstmals als Fuhrhof erwähnt, wo die Kaufleute Ihre Wagen abstellten und einkehrten. Das Gebäude zählt zu Erfurts ältesten Profanbauten und wurde vermutlich im 15. Jahrhundert als Bürgerhaus „Güldener Strauß“ gebaut. In der Renaissance wurde das Haus umgebaut, wobei die Fenster schon etwas vergrößert wurden und das Eingangsportal entstand. Die Fassade blieb jedoch seit dem Mittelalter nahezu unverändert.

In den Gästebüchern des „Alten Schwans“ steht manch berühmter Name, so kehrte im 16. Jahrhundert der bekannte dichtende Schumacher Hans Sachs im Gasthaus ein. In den Jahren 1769 bis 1772 wohnte der Schriftsteller der Aufklärung und Wegbereiter der deutschen Klassik, Christoph Martin Wieland im „Alten Schwan“. In diesem Zeitraum war er Professor an der Universität und war als Prinzenerzieher des Weimarer Herzoghauses bekannt. Im Gasthaus „Zum Alten Schwan“ verfasste er seine burlesken Gedichte „ Der neue Adamis“ und den orientalisch verkleideten humanistischen Aufklärungsroman „ Der goldene Spiegel oder Die Könige von Scheschian“. Auf dieses sozialkritische Werk hin erhielt Wieland den Ruf an die Weimarer Universität.

1965 wurde der „Alte Schwan“ bereits einmal völlig in Stand gesetzt und ein uriges Weinrestaurant eingerichtet. In den Zeiten bis zur Schließung der beliebten HO-Gaststätte 1990 war es stets schwierig, einen der 67 Plätze zu ergattern. „Nicht einmal mit Trinkgeld“, wie man zu berichten weiß.

Im Jahr 1995 wurde das Gebäude in enger Abstimmung mit dem Erfurter Denkmalpflegeamt umgebaut und durch einen neuen Anbau ergänzt. Im gleichen Jahr eröffnete das erste und einzige Hotel direkt neben der Krämerbrücke, wobei auch das Hoteleigene Restaurant „Zum Alten Schwan“ in neuem Glanz erstrahlt.

Direkt neben dem Hotel befindet sich die berühmte Krämerbrücke. Wie der „Ponte Vecchio in Florenz, trägt die Krämerbrücke auf beiden Seiten je eine geschlossene Reihe Fachwerkhäuser- das einzige Bauwerk dieser Art nördlich der Alpen. 1117 wurde die Krämerbrücke erstmals erwähnt, nachdem sie soeben abgebrannt war. Mit fünf kräftigen Sandsteinbögen überspannt sie seit 1325 die Flussarme der Gera. Eins der ältesten Gebäude auf der Krämerbrücke ist das Haus zum Roten Turm. Es stammt aus dem Jahr 1460.

Im Jahr 2004 wurde das Haus zum Roten Turm restauriert und es entstanden 6 individuelle Hotelzimmer auf 2 Etagen, die mit einem schlichten und zurückhaltenden Mobiliar liebevoll eingerichtet wurden.

Im Jahr 2006 kauft die Von der Heyden-Group das 4-Sterne-Hotel und übernimmt die Zimmer im Haus zum Roten Turm. Die spanische Hotelgruppe IBB Hotel Collection übernimmt das operative Management bis Anfang 2013.

Anfang 2013 wird das Traditionshaus von der Erfurter Hotelgruppe Bachmann Hotels komplett übernommen. Die familiengeführte Hotelgruppe führt das Hotel zu alter Stärke im Gastronomie- und Serviceangebot unter dem Namen "Hotel Krämerbrücke Erfurt" zurück.

Diese Webseite verwendet Cookies

Durch den Besuch akzeptieren Sie unsere Cookies Politik gemäß den Einstellungen Ihres Browsers. Mehr in der Datenschutzerklärung

OK, schließen